Kontaktaufnahme mit Ethikratmitglied Prof. Dr. med. Wolfram Henn

Wir, der Rat für ethische Aufklärung, haben versucht einen Gesprächstermin mit dem Mitglied des Deutschen Ethikrats Prof. Dr. Dr. Wolfram Henn per E-Mail zu vereinbaren, um seine Position zur Impfpflicht zu diskutieren.

An dieser Stelle möchten wir den E-Mail-Verkehr veröffentlichen ohne dazu Stellung zu nehmen. Ein jeder mag sich sein eigenes Urteil bilden.

Sehr geehrter Herr Henn,

in den letzten Tagen und Wochen haben Sie sich in Ihrer Position als Ethikratsmitglied wiederholt öffentlichkeitswirksam für eine Impfpflicht ausgesprochen.

Diese Forderung führt zu erheblichen Irritationen, insbesondere weil es keine ersichtlichen medizinischen, epidemiologischen, juristischen oder ethischen Grundlagen für eine solche Pflicht gibt. Wie Sie wissen, schützen die neuartigen sog. „Impfstoffe“ nicht gegen Übertragung, Ansteckung und auch nicht vor einem gefährlichen Verlauf der Erkrankung. Das zeigen u.a. auch die zahlreichen sog. „Impfdurchbrüche“, die das Versagen des Impfstoffes belegen. Nicht zu vergessen die immer länger werdende Liste an aufgetretenen gefährlichen Nebenwirkungen und Todesfolgen nach diesen Injektionen. Zahlen, welche schon längst hätten zwangsläufig zum sofortigen Stopp der Injektionen führen müssen, vgl. Impfstoff Schweinegrippe.

Das alles dürfte Ihnen nicht verborgen geblieben sein. Warum beharren Sie trotzdem hartnäckig auf Ihrer – für uns unschlüssigen – Forderung nach einer Impfpflicht? Was sind Ihre Motive? Sind die übrigen Mitglieder des Ethikrates auch Ihrer Meinung und unterstützen vorbehaltlos Ihre Forderung?

Wir laden Sie hiermit ein, mit uns das Gespräch auf Augenhöhe zu suchen, bitte teilen Sie uns dazu bis Ende des Monats zwei bis drei Terminvorschläge mit.

Vielen Dank im Voraus.

Mit freundlichen Grüßen

Kathrin Ruttloff, Hildegard Vera Kaethner, Ralf Lorenz, Roald Hitzer

E-Mail an Prof. Henn vom 18.11.2021 09:13 Uhr

Sehr geehrte Frau Ruttloff,

zunächst meine Gegenfrage, wie sich der „Ethikrat Brandenburg“ als Gremium legitimiert, für den Sie nach Ihrer Mailadresse offenbar sprechen.

Inhaltlich entnehme ich Ihrem Test derart grobe sachliche Falschannahmen („Versagen der Impfstoffe“), dass ich dazu nur auf die seriöse Wissenschaft, repräsentiert u.a. von peer-reviewten Fachzeitschriften, der Leopoldina und dem RKI verweisen kann.

Erst kommen die Fakten, dann deren ethische Bewertung.

Wenn zwei Menschen miteinader kommunizieren, von denen einer sagt „1 + 1 = 2“ und der andere sagt „1 + 1 = 3“, ist zwischen ihnen eine „Augenhöhe“ nicht gegeben.

Bitte schützen Sie sich und andere und lassen Sie sich impfen! So, wie es ausnahmslos alle Virologen und Humangenetiker getan haben, die ich kenne, und die das Leben und ihre Familien genauso lieben, wie Sie es zweifellos tun. Nur eben mit vernünftigen Handeln.

Mit freundlichen Grüßen

Wolfram Henn

+++++++++++++++++ Prof. Dr. med. Wolfram Henn

Institut fuer Humangenetik

Universität, Bau 68

66421 Homburg/Saar

Germany

tel +49 6841-162-6607

fax +49-6841-162-6600

wolfram.henn@uks.eu

E-Mail von Prof. Henn vom 18.11.2021 12:00 Uhr

Sehr geehrter Herr Henn,

zu Ihrer Information: Der Rat für ethische Aufklärung in Brandenburg gründete sich aus der Bürgerbewegung „Demokratisches Forum“ – dies auch Anlehnung des Neuen Forums 1989, der einstigen DDR Demokratiebewegung. Die Rats- Grundsätze stützen sich auf die UN MENSCHENRECHTSCHARTA, diesbezüglich verweisen wir auf unser Hompage https.//ethikrat-brandenburg.de – Menüpunkt: Unverrückbare Grundsätze.

Ihr Vorschlag, zunächst die Fakten, dann die Ethik zu betrachten, erscheint uns etwas ungewöhnlich.

Wir würden dennoch darauf eingehen.

Sie zeigen dazu bitte zunächst glaubhaft den evidenzbasierten Nachweis für die erfolgreiche Isolation des vollständigen SARS-CoV-2-Virus auf und erklären uns bitte WIE und durch WEN die Haftungsübernahme für Impfschäden geregelt ist bzw. werden soll, vgl. Rote-Hand-Briefe der Impfstoffhersteller.

Diese Basis wäre aus unserer Sicht die Grundlage für ein Gespräch mit Ihnen – an dem wir selbstverständlich weiterhin interessiert sind – und sollte aus unserer Sicht unbedingt dazu beitragen, den Graben zwischen Befürwortern und Kritikern mindestens zu verringern.

Wir freuen uns auf Ihre Antwort und Zuarbeit und bedanken uns dafür im Voraus.

Mit freundlichen Grüßen

Kathrin Ruttloff, Hildegard Vera Kaethener, Ralf Lorenz und Roald Hitzer

E-Mail an Prof. Henn – 21.11.2021 08:23 Uhr

Sehr geehrte Frau Ruttloff,

ich habe mir am Sonntagmorgen einmal die Mühe gemacht, auf Ihre Homepage zu gehen. Erstens: mit der Selbstbenennug „Ethikrat“ nehmen Sie für sich eine gesetzlich legimitierte Rolle in Anspruch, die ihnen nicht zukommt. Dass Ihre Selbstdefinition aus der Tradition der DDR-Bürrgerbewegung offnkundig ahistorisch ist, lässt sich allein an der Zetlinie ablesen und bedarf keiner weiteren Erörterung.

Nur ganz kurz zum Naturwissenschaftlichen: Die komplette Sequenz von SARS-Co-V2 ist bereits Februar 2020 bekannt, elektronenmikroskopische Bilder von Viruspartikel n können über Google Bildersuche millionenfach abgerufen werden. Dass Viren nicht als extrazelluläre Isolate angezüchtet werden könne, weil sie keine mit eigenem Stoffwechsel ausgestatteten Lebewesen sind, konnte Robert Koch noch nicht wissen, aber inzwischen sollte das zum Biologieunterricht der Mittelstufe gehören.

Eine Annährung zwischen Unvernunft und Vernunft kann nur in der Weise stattfinden, dass die Unvernünftigen naturwissenschaftliche und medizinische Fakten zur Kenntnis nehmen, auch wenn sie ihren persönlichen Vorlieben widersprechen. Weiteren Gesprächsbedarf sehe ich nicht.

Unabhängig davon: Wenn man von Demokratie spricht, hat das auch etwas mit dem Anerkennen von Mehrheiten zu tun. Fakt ist, dass die weit überwiegende Mehrheit der erwachsenen Bevölkerung bei uns aus guten Gründen mit guten Ergebnissen geimpft ist; wenn Sie sich in Ihrem Verein intern in gefühlter Einigkeit gegen Impfungen sind, liegt das offenkundig daran, dass Sie sich argumentativ im engen Kreise drehen. Soziologisch bezeichnet man so eine Konstellation als Echokammer. Wenn drei Leute zusammensitzen, die alle glauben, dass 1 + 1 = 3 ist, wird das immer noch nicht richtig.

Nehmen Sie Vernunft an und lassen Sie sich impfen, anders kommen unser Land und die gesamte Welt nicht aus dieser Katastrophe heraus.

Nun sollten wir diese Kommunikation beenden, ich brauche meine Zeit für meine Patienten und meine Ehrenämter.

Achselzuckende Grüße

Wolfram Henn

+++++++++++++++++

Prof. Dr. med. Wolfram Henn

Institut fuer Humangenetik

Universitaet, Bau 68

66421 Homburg/Saar

Germany

wolfram.henn@uks.eu

E-Mail von Prof. Henn vom 21.11.2021 10:19 Uhr

Sehr geehrter Herr Henn,

wir nehmen zur Kenntnis, dass Sie kein Gespräch mit uns wünschen, was aus unserer Sicht sehr bedauerlich ist.

Nur kurz einige abschließende Klarstellungen: Wir sind nicht gegen Impfungen, wir sind gegen die gerade stattfindenden flächendeckenden Genexperimente, verbunden mit dadurch verursachten unzähligen Gesundheitsschädigungen und Todesfällen. Sie machen sich mit Ihrer vollmundigen Unterstützung dieses Experiments an diesem Verbrechen mit schuldig! Noch NIE in der Geschichte der Impfstoffe konnte man in so kurzer Zeit derart viele unerwünschte kausale gesundheitliche Schäden beobachten. Noch NIE in der Geschichte haben Impfstoffe so derartig auf ganzer Linie versagt.

Hinsichtlich der Frage nach der Sequenzierung des Virus ist es unerklärlich, weshalb bisher kein Wisssenschaftler die Chance ergriffen hat, sich das Preisgeld zu verdienen.

Isolate Truth Fund – Samuel Eckert

Wir wünschen Ihnen, dass Sie die Fakten endlich zur Kenntnis nehmen und die einzig richtige Konsequenz ziehen, nämlich den sofortigen Stopp der Impfkampagne fordern.

Hochachtungsvoll

Kathrin Ruttloff, Hildegard Vera Kaethner, Ralf Lorenz und Roald Hitzer

E-Mail an Prof. Henn – 24.11.2021 11:54 Uhr

Realitätsverweigerung pur.

Ich befasse mich seit über 30 Jahren mit Interaktionen zwischen viralen und humanen Genomen – dass mRNA in irgendeiner Weise das menschliche Genom beeinflussen könnte, ist prinzipiell unmöglich. Von „Genexperimenten“ zu sprechen ist pure Ideologie und unwissenschaftlicher barer Unsinn.

Ende der Kommunikation – Sie sind unbelehrbar, 1 + 1 ist nicht 3.

WH

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Prof. Dr. med. Wolfram Henn

Institut fuer Humangenetik

Universitaet, Bau 68

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fax +49-6841-162-6600

wolfram.henn@uks.eu

E-Mail von Prof. Henn vom 24.11.2021 12:16 Uhr



3 Kommentare

  1. Sehr geehrter Prof. Henn,

    irgendwie scheint Ihre Meinung zu mRNA vielleicht doch nicht Konsens zu sein… Obwohl ich mich überhaupt frage, ob Wissenschaft und Konsens sich nicht eigentlich ausschliessen!

    „RNA statt DNA: die „Gentherapie“ der Zukunft? – Wissenschaftler erforschen innovative Therapie gegen Mukoviszidose“ – https://archive.ph/TNkSI

  2. Der Professor Henn verweist auf „seriöse Wissenschaft“.

    Wie verhält es sich denn da mit der Harvard Universität? Zählt diese zu den seriösen oder zu den nicht seriösen Wissenschafts-Einrichtungen?

    Wenn er alle zum Impfen auffordert, dann stellt sich die Frage, ob er diese Veröffentlichung von Harvard nicht kennt?:
    „Increases in COVID-19 are unrelated to levels of vaccination across 68 countries and 2947 counties in the United States“….

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