Anschreiben an die Mitglieder des Bundestages

Am 15.03.2022 haben wir als Rat für ethische Aufklärung an alle Mitglieder des Bundestages folgende E-Mail versendet (Beispiel-E-Mail):

Am Ende zählt nur, wie wir miteinander umgegangen sind

Sehr geehrter, lieber Bundestagsabgeordneter Herr Alexander Graf Lambsdorff!

Am 12.03.2022 sprach der Lungenfacharzt Tobias Welte im NDR-Fernsehen. Er führte aus, dass 90 % aller Corona-Hospitalisierungen nicht auf Corona, sondern auf andere Erkrankungen zurückzuführen sind und dass:

–  wir auf dem Weg einer Durchseuchung sind,

–  im Herbst zukünftig wie bei Influenza zu verfahren ist,

–  die größten Probleme in Krankenhäusern die Ausfälle durch Quarantäne sind und dass wir eine ehrliche Diskussion brauchen.

Wir als Rat für ethische Aufklärung bitten Sie bei Ihrer Impfpflicht- Entscheidung auch mit in Blick zu nehmen, dass alle Länder ringsum Deutschland von einer Impfpflicht Abstand nehmen bzw. nehmen werden. Für uns ist ein Alleingang Deutschlands nicht hinnehmbar, zumal -wie Sie sicher wissen- die Corona-Impfstoffe nie auf Sicherheit geprüft wurden. Denn die Hersteller wurden u.a. durch EU-Verordnung 2020/ 1043 vom 15. Juli 2020 von allen strengen Sicherheitsstandards und Haftungsübernahmen befreit.

Es ist höchst irritierend, wenn die Gesundheitsministerin von Brandenburg Frau Nonnemacher (Die Grünen) von Aufrechterhaltung sämtlicher Hygienemaßnahmen über den 20.03.2022 hinaus spricht. Sie führt als Begründung die Inzidenzen und die Krankenhausbettenbelegung an. Das passt nicht zusammen. In den letzten beiden Jahren wurden über 20 Krankenhäuser geschlossen. Zum anderen ergeben sich die Inzidenzen aus den Testungen. Diese PCR-Testungen können allerdings nicht zwischen toten und lebenden Viren unterscheiden, wobei nur lebende Viren eine Krankheit übertragen, demzufolge sind diese nicht für Infektionsnachweise geeignet. Diesem Umstand folgte das spanische Höchste Gericht und hob sämtliche Corona bedingten Maßnahmen auf. In Spanien herrscht somit wieder das gesellschaftliche Leben ohne Zwang. Auch in Moskau fallen die Masken.

Im Gegensatz dazu verkündete Frau Nonnemacher, dass in Brandenburg die Corona-Zwangssituation für hier lebende Menschen anhalten soll. Diese Entscheidung ist weder medizin-rechtlich noch ethisch vertretbar. Darüber hinaus ist die Begründung unglaubwürdig und gewissenlos. Gewissenlos, weil die Folgen für freiheits- und menschenrechtsraubenden Eingriffe in das Leben von Menschen ignoriert werden. Es gab schon einmal in der jungen BRD-Geschichte einen Eingriff in die Menschenrechte vom „Grünen“ Außenminister Herrn Joschka Fischer. Das betraf die Befürwortung des NATO-Bombardements im Kosovo 1999.  Diese „Grüne“-Entscheidung kostete vielen Menschen das Leben; sie war völkerrechtswidrig und menschenfeindlich. Die Entscheidung der Weiterführung der Coronamaßnahmen samt den Impfpflichtdiktatur-Überlegungen durch Frau Nonnemacher erinnert quälend an diese menschenzerstörende Entscheidung. Die Analogie zu derzeitigen Impfpflichtfantasien lässt sich nicht leugnen. Bitte bedenken Sie diese Umstände bei Ihrer Entscheidung sehr gründlich und stimmen Sie gegen die Impfpflicht!

Mit freundlichen Grüßen
Rat für ethische Aufklärung Brandenburg
https://ethikrat-brandenburg.de

E-Mail: info@ethikrat-brandenburg.de

Kathrin Ruttloff,    Hildegard Vera Kaethner,    Roald Hitzer,    Ralf Lorenz

E-Mail vom 15.3.2022 an 736 Empfänger im Bundestag

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